Design

Designobjekte

Die Stiftung der Sparda-Bank Münster baut eine Design-Sammlung auf, die sich durch den Firmensitz im Zentrum Nord in Münster zieht und die auch an Filialstandorten der Sparda-Bank gezeigt wird. Diese Sammlung ist Besuchern, Mitarbeitern und allen, die sich für Kunst, Kultur und Design interessieren zugänglich. Die Objekte treten in einen spannenden Dialog mit der modernen Architektur der Gebäude und natürlich mit unseren Kunden und Mitarbeitern. Unser finanzielles Engagement für die Sammlung begreifen wir nicht als Luxus, sondern als Investition in Menschen. Kunst, Design und Grafik, die wir ankaufen, sollen den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit außerhalb von staatlichen Kultureinrichtungen mehr Lebens- und Arbeitsqualität vermitteln.

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Designobjekt

Der inhaltliche Ausgangspunkt unserer Design-Sammlung setzt bewusst in den 80er Jahren an. Wie das Bauhaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts, brachte „Memphis“, 1981 von Ettore Sottsass gegründet, die entscheidende Weiterentwicklung für das Design in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Aus dieser Epoche befindet sich in unserer Sammlung das Robotermöbel „Ginza“, 1982 vom Japaner Masanori Umeda für Memphis entworfen. Weitere wichtige Objekte der Sammlung sind das „D-Sofa“ von Ron Arad sowie der „Iceberg“ von Zaha Hadid.

Der Stiftungsrat hat erheblichen Anteil an Entscheidungen zu Neuanschaffungen und zur Weiterentwicklung der Sammlung. Alle Vorschläge und interessanten Objekte sowie ihre Designer werden diskutiert, bis man zu einer Empfehlung kommt und mit dem Stiftungsvorstand einig ist. Dabei haben sich die Stiftungsgremien auf folgende Kriterien verständigt, die die Objekte erfüllen müssen: Unikat, Objekthaftigkeit, Design-Ikone und Potenzial zur Wertsteigerung. Mit dieser Konzeption erwies sich die Sammlung auch unter finanziellen Gesichtspunkten als lohnendes Investment und ist insgesamt in den vergangenen Jahren erheblich im Wert gestiegen.